Akupunktur
Die Akupunktur, auch Akidopeirastik genannt, gehört als Teilbereich zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Bereits vor 4000 Jahren wurde die Akupunktur in China erfolgreich angewandt. Heute hat sie sich auch in der westlichen Medizin als anerkanntes Verfahren etabliert.
Bei der klassischen Akupunktur werden sehr feine Nadeln aus Stahl, Silber oder Gold in bestimmte Punkte des Körpers eingestochen. Dies geschieht sehr vorsichtig und nur an der Hautoberfläche. Die Punkte werden nicht beliebig ausgewählt, sondern sie sind ganz genau definiert. Man spricht von den sogenannten Akupunkturpunkten, von denen es rund 360 verschiedene gibt.
Der Grundgedanke der Akupunktur besagt, dass die Lebensenergie Qi, die aus den zwei gegensätzlichen Polen Yin und Yang besteht, den Körper durchströmt. Nur wenn sich beide Pole im Gleichgewicht befinden, ist der Fluss des Qi frei und ungehindert. Wenn dies aber nicht der Fall ist, ist der Organismus krank. Da die auf der Haut befindlichen Akupunkturpunkte in Verbindung zu den Organen des Körpers stehen, ist es durch die Reizung der Punkte mittels der Akupunkturnadeln möglich, eine Störung bzw. ein Ungleichgewicht an den Organen zu beheben. Dadurch wird der Fluss der Lebensenergie wieder hergestellt und die Krankheit erfolgreich therapiert.
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